Archiv des Tags ‘schweiz’

Recruiting Trends Schweiz 2010

Montag, den 9. August 2010

Bereits im vierten Jahr in Folge untersucht die Studienreihe «Recruiting Trends Schweiz» die Rekrutierungstendenzen in den Top-500-Unternehmen Schweizer Unternehmen. Wie schon ihre Vorgänger wurde die aktuelle Erhebung vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), einem Forschungsprojekt der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit Monster.ch durchgeführt.

Zwischen Oktober und Dezember 2009 wurden dabei die 500 Schweizer Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern im Rahmen einer Fragebogenaktion kontaktiert. Die Erkenntnisse der in dieser Form schweizweit einzigartigen Erhebung sind auch dieses Jahr höchst interessant, denn der Befragungszeitraum fiel in eine angespannte Phase der konjunkturellen Entwicklung gegen Ende des vergangenen Jahres.

Stellenanzeigen bald nur noch im Internet?

Die Schweizer Grossunternehmen veröffentlichen 82,1 Prozent ihrer freien Stellen auf der eigenen Unternehmens-Webseite und 67,6 Prozent in Internet-Stellenbörsen. Damit können diese beiden Internet-Rekrutierungskanäle ihr Niveau aus dem Jahr 2008 im Gegensatz zu den Printmedien halten. In Zeitungen und Zeitschriften werden nur noch 33,1 Prozent aller Vakanzen veröffentlicht, was einem Verlust um 7,6 Prozentpunkte seit dem Jahr 2008 und um 16,8 Prozentpunkte seit dem Jahr 2007 entspricht. Auch bei der Frage, über welche Kanäle die tatsächlichen Einstellungen generiert werden, geht der Trend in Richtung Internet. 61,0 Prozent aller im Jahr 2009 realisierten Neueinstellungen gingen auf eine Stellenanzeige im Internet zurück – ein Plus von 3,1 Prozentpunkten binnen Jahresfrist. Der Printbereich verliert im gleichen Zeitraum 2,4 Prozentpunkte, 2009 wurden nur noch 20,5 Prozent aller Einstellungen über dieses Medium generiert.

E-Mail-Bewerbungen überwiegen im Bewerbungseingang

Erstmals bilden die Bewerbungen per E-Mail mit 45,0 Prozent den grössten Anteil im Bewerbungseingang der Unternehmen. Es folgen die klassische Bewerbungsmappe auf Papier mit 44,5 Prozent und die Bewerbung über ein standardisiertes Webformular mit 9,5 Prozent. Die E-Mail-Bewerbung wird mit 42,2 Prozent auch von den meisten Unternehmen bevorzugt. Immer noch ein Viertel der Befragten hält aber an der Bewerbungsmappe fest. 17,2 Prozent präferieren die Formularbewerbung, während 15,6 Prozent keine eindeutige Präferenz für ein bestimmtes Verfahren angeben. Betrachtet man die Entwicklung im Bewerbungseingang über die Jahre hinweg, zeigt sich ein deutlicher Trend hin zur elektronischen Bewerbung (Summe aus E-Mail- und Formularbewerbung). Waren im Jahr 2007 noch 57,8 Prozent aller eingehenden Bewerbungen papierbasierte Mappen, sind es heute nur noch 44,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil elektronischer Bewerbungen von 40,2 Prozent auf 54,5 Prozent.

Fachkräftemangel hält an – Social Media als Lösungsansatz?

Die Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die Besetzung von 29,0 Prozent aller für 2010 erwarteten Vakanzen schwierig wird, weil es auf dem Arbeitsmarkt immer noch an geeigneten Kandidaten mangelt. 3,7 Prozent aller freien Stellen werden gar für unbesetzbar gehalten.

Interessant dabei ist, dass dieser Fachkräftemangel unabhängig der jüngsten negativen Wirtschaftsentwicklung anhält. Seit 2008 bewegt er sich auf nahezu unverändert hohem Niveau. Um im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte dennoch bestehen zu können, müssen die Unternehmen daher neue Richtungen einschlagen. Die rein passive Suche über die Schaltung von Stellenanzeigen auf der eigenen Unternehmens-Webseite oder in Internet-Stellenbörsen reicht häufig nicht mehr aus. Neue Potenziale bieten sich durch die Nutzung von Web 2.0-Anwendungen und der Suchmaschine Google an. Allerdings besitzen solche Applikationen unter den Top-500-Unternehmen aus der Schweiz bislang noch einen vergleichsweise geringen Stellenwert, wenn es um die aktive Kandidaten-Suche geht. Lediglich 18,6 Prozent der Studienteilnehmer denken, dass über Google gefundene Informationen für die Auswahlentscheidung im Rahmen einer Stellenbesetzung wichtig sein könnten. Für das Karrierenetzwerk Xing vertreten noch 10,3 Prozent diese Meinung. Und noch weniger Unternehmen sind der Ansicht, dass Informationen aus dem berufsorientierten Online-Netzwerk LinkedIn (3,4 Prozent) oder aus der sozialen Netzwerkplattform Facebook (1,7 Prozent) für die Stellenbesetzung von Bedeutung sein könnten. Die Einschätzung des Stellenwerts von Informationen aus den genannten Quellen deckt sich weitestgehend mit den Angaben zur tatsächlichen Nutzung. Lediglich 17,5 Prozent greifen häufig auf Google und 14,5 Prozent auf Xing zurück, um über Kandidaten zu recherchieren, 6,5 Prozent informieren sich über LinkedIn und nur gerade 1,6 Prozent über Facebook.

Dennoch ergeben sich im Web 2.0, vor allem bei der Rekrutierung passiv suchender Kandidaten, umfangreiche und interessante Potenziale. Ganz neue Ansätze bieten darüber hinaus innovative Internet-Stellenplattformen wie Monster.ch mit Rekrutierungslösungen, welche die Unternehmen effizient mit Social Media-Netzwerken verknüpfen. Die professionelle Präsenz als Arbeitgeber auf Facebook, Twitter und Co. kann die Ansprache gesuchter, hochqualifizierter Arbeitskräfte wesentlich vereinfachen, denn gerade diese technologisch aufgeschlossenen Zielgruppen nutzen solche Kommunikationskanäle besonders intensiv.

Die vollständige Studie kann bei der Monster Switzerland AG über die E-Mail-Adresse recruitingtrends@monster.ch kostenlos bezogen werden.

Quelle: weka-personal

Stellenangebot in der Schweiz steigt 2010

Montag, den 31. Mai 2010

Das Stellenangebot in der Schweiz hat im ersten Quartal 2010 deutlich zugelegt. Von dem Mehrangebot an Stellen profitierten alle Grossregionen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass.

Die Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung mehren sich: Die Unternehmen in der Schweiz haben im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Stellen angeboten als im letzten Quartal 2009. Dies zeigen die aktuellen Quartalswerte des Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI), die von der Universität Zürich erhobene wissenschaftliche Messgrösse für den Schweizer Gesamtstellenmarkt in der Presse und im Internet. Die Zunahme des Stellenangebots ist regional breit abgestützt, wobei die Westschweiz am stärksten von der positiven Entwicklung profitiert.

Die Schweizer Unternehmen haben ihre Aktivität auf dem Stellenmarkt weiter verstärkt: Die bereits Ende 2009 eingetretene Trendwende bestätigte sich im ersten Quartal 2010 deutlich.
Das Gesamtstellenangebot stieg in den ersten drei Monaten des Jahres um 15%. Dieser Zuwachs ist sehr viel grösser als aufgrund saisonaler Effekte zu erwarten wäre, und zeigt sich – in unterschiedlichem Ausmass – in allen Regionen.

Presse holt Inserate zurück
Die Trendwende zeigt sich in allen Ausschreibungskanälen. Für einmal ist es aber die Presse, die den bedeutendsten Zugewinn an Stellenangeboten verzeichnete. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich die Zahl der Stelleninserate in der Presse um fast einen Drittel, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Die Jobportale konnten ebenfalls ein Plus von 20% verzeichnen, während die Stellenausschreibungen auf den Unternehmenswebseiten lediglich um 8% zulegten. Eine besonders starke Zunahme findet sich somit bei den kostenpflichtigen Ausschreibungen über Presse und Jobportale, was auf eine teils wieder schwieriger werdende Personalsuche hinweist. Im Falle der Presse dürften auch saisonale Effekte zur positiven Entwicklung beigetragen haben, die sich vor allem auf Branchen auswirkten, in denen Stellen traditionell via Presse ausgeschrieben werden (Landwirtschaft, Ausbaugewerbe und Gastgewerbe).

Grafik: Gesamtindex und Teilindices

Aufschwung in der lateinischen Schweiz
In der Romandie und im Tessin war das Stellenangebot bereits im vierten Quartal des letzten Jahres um 10% gewachsen. Im ersten Quartal 2010 zeigt der sprachregionale Index für die lateinische Schweiz (Romandie und Tessin) nun sogar einen Anstieg von 20%. Im Gegensatz zum Vorquartal nahm seit Jahresbeginn das Stellenvolumen aber auch in der Deutschschweiz zu, und zwar um 14%. Die Deutschschweiz liegt damit aktuell nur noch wenig unter dem Wert des ersten Quartals 2009 (–4%), während der Index für die lateinische Schweiz sogar spürbar über dem Wert des Vorjahres liegt (+7%).

Grafik: Sprachregionale Indices

Regional breit abgestützt
Innerhalb der Sprachregionen ist die Erholung wesentlich breiter abgestützt als im letzten Quartal, als die einzelnen Grossregionen noch ein sehr gemischtes Bild präsentierten. Der Vergleich der grossregionalen Indices im ersten Quartal 2010 zeigt, dass der Espace Mittelland (+28%) und die Genferseeregion (+26%) am stärksten von der positiven Stellenmarktentwicklung profitierten.
Im Espace Mittelland (Freiburg, Neuenburg, Jura, Bern) dürften verschiedene Branchen wie etwa Uhren und Investitionsgüter zur Erholung beigetragen haben. Ausserdem könnten saisonale Effekte in Tourismus und Bauwirtschaft unterstützend gewirkt haben.

Auch in den Regionen Zentralschweiz (+16%) und Zürich (+14%) war ein substanzielles Wachstum des Stellenmarkts zu beobachten, während die Entwicklung in der Nordwestschweiz (+5%) und der Ostschweiz (+3%) zaghafter ausfiel.

In der längerfristigen Betrachtung hinkt insbesondere die Ostschweiz mit ihrem vergleichsweise grossen Anteil an traditionellen Industrieunternehmen der allgemeinen Entwicklung hinterher. Ganz anders die bereits erwähnte Genferseeregion: Dort ist die Stellenmarktentwicklung seit dem Frühjahr 2008 nicht nur weniger stark zurückgegangen, sondern sie hat sich auch schneller wieder erholt und liegt heute bereits über dem Vorjahreswert. Das schon seit längerem bestehende West-Ost-Gefälle in der Stellenmarktentwicklung hat sich also im jüngsten Quartal weiter verstärkt.

Quelle: Stellenmarktmonitor

Release 4 – workpool.jobs im neuen Look

Sonntag, den 20. September 2009

Release 4, veröffentlicht am 21. September 2009

Auf www.workpool.jobs finden Sie regelmässig neue Stellenagebote und Stellengesuche.

Ab heute (20.09.2009) erscheint workpool.jobs im neuen Look. Alles wird noch übersichtlicher, schneller zugänglich und einfacher.

Was ist neu auf workpool.jobs mit dem Release 4?

Die Release 4 auf der workpool.jobs Web-Plattform  beinhaltet folgende Erweiterungen / Optimierungen:

  • SEO (Search Engine Optimierung) wurde auf deutsche Suchmaschinen-Affinität und Internetkomptabilität maximiert
    • Trefferübersicht
    • Inserat Detailübersicht – wird nicht mehr in modularen Fenstern (AJAX) angezeigt und ist jetzt SEO-freundlicher
  • Benutzerfreundlichkeit wurde grundlegend vereinfacht:
    • Neuer Anmeldungs-/Registrierungsprozess
    • Inserate publizieren – Kurzinserate sind möglich
    • Buttons
    • Mit dem WP-Logo oben links kann der Benutzer neu jederzeit auf die Startseite zurückgehen
    • Navigation
      • Branchen werden direkt auf der Startseite und in der Trefferübersicht angezeigt
      • Die Fläche der Registernavigation ist vergrössert worden
  • SEM Search Engine Marketing verbessert
  • Diverse HTML/Javascript/AJAX Code Optimierungen

Kontakt?
Sagen Sie uns Ihre Meinung! Es interessiert uns was Sie von workpool.jobs denken. Sie können dazu dieses Formular verwenden oder eine Mail an info@workpool.jobs senden.

Hilfe?
Sie haben Fragen oder Probleme bei der Benutzung von workpool.jobs? Auf der Häufig gestellte Fragen-Seite finden Sie Antworten. Sollten Sie dennoch nicht weiterkommen, zögern Sie nicht workpool.jobs direkt zu kontaktieren.

Bis bald auf www.workpool.jobs.
Ihr workpool.jobs-Team

58% der Stellen werden über das Internet vergeben

Montag, den 29. Juni 2009

Laut einer Umfrage bei den Top-500 Unternehmen der Schweiz wurden 85,7 Prozent aller Vakanzen auf der jeweiligen Firmen-Homepage angeboten, was einem Anstieg um 4,6 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Über Internet-Stellenbörsen wurden 72,7 Prozent der freien Stellen ausgeschrieben. Die Printmedien haben für Stellenangebote weiter an Bedeutung verloren. Wurden 2008 noch 49,9 Prozent aller Stellenanzeigen gedruckt, sind es 2009 noch 40,7 Prozent.

Entsprechend der Ausschreibungspraxis entwickelt sich auch das Besetzungspotenzial. Mit 57,9 Prozent resultierte der grösste Teil an Neueinstellungen im Jahr 2008 aus Stellenanzeigen auf der eigenen Unternehmens-Webseite oder in einer Online-Stellenbörse, was einen Anstieg um 6,5 Prozentpunkte bedeutet. Die Printmedien mussten auch hier einen erneuten Verlust von 6,6 Prozentpunkten hinnehmen. 2008 wurden noch 22,9 Prozent aller Einstellungen über Zeitungen und Zeitschriften generiert. 11,6 Prozent der realisierten Neueinstellungen konnten auf das Arbeitsamt zurückgeführt werden, 7,7 Prozent ergaben sich über andere Kanäle wie Headhunter, Personalberatungen oder Zeitarbeitsfirmen.

(Quelle: news.worldsites-schweiz.ch)

Dauer der Jobsuche

Dienstag, den 9. Juni 2009

Im Schnitt 151 Tage

Wer in der Schweiz 2008 – also vor dem Absturz der Wirtschaft – seinen Job verloren hat, blieb im Schnitt während 151 Tagen arbeitslos. Das waren zwölf Tage weniger als im Jahr zuvor, wie eine Erhebung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zeigt.

15- bis 24-jährige Arbeitslose finden sehr viel schneller eine neue Stelle als Menschen anderer Altersklassen, wie aus der Untersuchung zur Wirkung der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) weiter hervorgeht.

Allerdings ist auch die Gefahr, den Job zu verlieren, bei Jungen grösser. Unter den Langzeitarbeitslosen dagegen sind laut SECO kaum Jugendliche zu finden.

Vergangenes Jahr wurden Monat für Monat im Schnitt 1’663 Personen ausgesteuert, wie die SECO-Erhebung weiter zeigt. Zum Vergleich: 2007 hatten monatlich 2’141 Menschen ihren Anspruch auf Taggelder ausgeschöpft.

Ein Vergleich der Kantone zeigt, dass die RAV nicht überall gleich erfolgreich sind: Die besten Noten erhielten die RAV in Graubünden, Ob- und Nidwalden sowie dem Wallis. Ganz unten auf der Rangliste finden sich die RAV des Kantons Genf, wo auch die Arbeitslosigkeit am höchsten ist.

Die Auflistung ist aber mit Vorsicht zu interpretieren. Wegen der tiefen Arbeitslosenzahlen sind namentlich die Schwankungen in kleinen Kantonen sehr stark. Hinzu kommen viele Faktoren, die von den RAV nicht beeinflusst werden können.

Ende 2008 gab es in der Schweiz 131 Regionale Arbeitsvermittlungszentren, die 2’370 Vollzeitstellen umfassten. Das waren 5% weniger als ein Jahr zuvor. Die Betriebskosten sanken um 2,4% auf 380 Mio CHF.

Im laufenden Jahr dürfte es nun in die andere Richtung gehen. Wegen der Rezession steigt die Arbeitslosigkeit kräftig an. Entsprechend müssen auch die RAV personell aufgestockt werden. Gleichwohl ist damit zu rechnen, dass die Dauer der Stellensuche zunimmt.

Quellen: SDA, Weka, swissinfo

Top 250 Online Brands (Schweiz)

Sonntag, den 27. April 2008

Wachstum in % aus den Top 250 Online Brands (Schweiz)
Ranking Site Unique Audience Wachstum in % Dez. 2006

1 preisvergleich.de 411 367%
2 YouTube 608 361%
3 Myspace 269 279%
4 OverBlog 115 156%
5 Mozilla 284 145%
6 20 Minuten 271 134%
7 Media Markt 142 112%
8 Adobe 516 111%
9 tilllate 203 109%
10 Quelle 152 105%

In der Schweiz konnte neben Web 2.0 Sites besonders die Site der Pendlerzeitung 20 Minuten und das Party-Portal Tilllate starkes Wachstum verzeichnen. Generell sind Nachrichtensites sehr populär in der Schweiz und diese Wachstumszahlen zeigen, dass es durchaus noch weiteres Potenzial gibt.

Wachstum in Tausend aus den Top 250 Online Brands (Schweiz)
Ranking Site Unique Audience Wachstum in Dez. 2006

1 YouTube 608 476
2 Wikipedia 1’069 441
3 preisvergleich.de 411 323
4 Swisscom 711 300
5 Adobe 516 271
6 Google 2’858 268
7 Directories 782 205
8 SBB 979 200
9 Myspace 269 198
10 Apple 850 178

Was den Zuwachs an Besuchern in Tausenden betrifft, konnten sich neben Web 2.0 Grössen auch traditionelle Marken wie Swisscom, Directories und SBB über starkes Wachstum freuen. Ein weiteres Indiz dafür, dass eine gesunde Online-Strategie inzwischen zu jedem Marketingplan gehören muss.

Stehen doch die stärksten Online-Brands in 2006 mit Video-Sites wie YouTube und MyVideo auf der einen Seite und Preisvergleichssites auf der anderen Seite an vorderster Front die im Bereich Web2.0 anzusiedeln sind.

Internet Nutzer: Mehr Frauen und Senioren

Sonntag, den 27. April 2008

Mehr als die Hälfte nutzt das Internet – Hohe Zuwächse bei Frauen und Senioren

In den ersten drei Monaten dieses Jahres nutzten 4,7 Millionen Menschen oder 67 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 14 Jahren das Internet. Zu diesem Ergebnis kam das Marktforschungsinstitut GfK Austria, das am Montag das erste Quartal seines Online-Monitors 2008 präsentierte.

Hohe Zuwächse bei Frauen und Senioren
Hohe Zuwächse in der Internet-Nutzung gab es laut GfK Austria bei Frauen und Senioren. Während im Jahr 2000 erst 31 Prozent der Frauen [50 Prozent der Männer] das Internet nutzten, waren es im ersten Quartal 2008 bereits 61 Prozent [73 Prozent der Männer].

Bei den Senioren betrug das Wachstum seit dem Jahr 2000 zwischen 850 [bei Senioren von 60 bis 69 Jahren] und 1.300 [bei Senioren über 70] Prozent.

Irland in Europa Spitzenreiter
Im europäischen Vergleich könne sich Österreich bei der Internet-Nutzung durchaus “sehen lassen”, hieß es in der Aussendung des Insituts.

Mit 67 Prozent liegt Österreich vor Deutschland [61 Prozent] und Frankreich [56 Prozent], jedoch hinter Irland [88 Prozent], den skandinavischen Ländern [73 bis 76 Prozent] und der Schweiz [68 Prozent].

Quelle: futurezone.ORF.at

Internetforschung aus dem Jahr 2006

Sonntag, den 27. April 2008

Internetforschung 2006

Internet in der Schweiz: Internetnutzung seit sechs Jahren stetig am Zunehmen.
In der Schweiz surfen im Jahr 2006 rund 72% der Bevölkerung ab 15 Jahren im Internet mindestens einmal pro Quartal. Seit 2001 hat die Internetnutzerschaft insgesamt um 21 Prozentpunkte zugenommen.

NET-Base (Establishment Survey)
NET-Base untersucht die Verbreitung von Internet und Computer in der Schweizer Bevölkerung. Dieser Establishment Survey wird mit 42’000 computergestützten Telefon-Interviews (CATI) pro Jahr durchgeführt.
Internet-Zugang: Wie die Jahresergebnisse 2006 aus der NET-Base zeigen, besitzen 77% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren einen oder mehrere Computer zu Hause. Über einen privaten Internetanschluss verfügen im Jahr 2006 bereits zwei Drittel (67%) der Schweizerinnen und Schweizer ab 15 Jahren (seit 2001: +24 Prozentpunkte). Was die Internetzugangsart betrifft, sind im Jahr 2006 18% (seit 2005: -19 Prozentpunkte) der Schweizer Bevölkerung zu Hause über eine analoge Telefonleitung ans Internet
angeschlossen; 8% der Nutzer gelangen über eine ISDN-Telefonleitung ins Internet; 50% (seit 2005: +21 Prozentpunkte) über ADSL und 19% (seit 2005: +5 Prozentpunkte) über TV-Kabel.
Internet-Nutzung: Mindestens einmal in drei Monaten nutzen im Jahr 2006 63% der Schweizerinnen und Schweizer das Internet zu Hause (seit 2001: +27 Prozentpunkte). Die Nutzung am Arbeits-/Ausbildungsplatz fällt mit 43% tiefer aus und stieg seit 2001 auch weniger stark an (+9 Prozentpunkte). Betrachtet man die Internetnutzung nach Geschlecht, so nutzen im Jahr 2006 78% der Männer und 68% der Frauen das Internet. Dabei ragt bei den Männern die Altersgruppe der unter 24-Jährigen besonders heraus: Hier sind es 95%, die das Internet nutzen. Eindeutig am wenigsten nutzen Frauen ab 50 das Internet, der Anteil hier liegt im Jahr 2006 lediglich bei 42%.

Internet in der Deutschschweiz
74% der Deutschschweizer Bevölkerung ab 15 Jahren sind im Jahr 2006 online. Seit 2001 hat die Internetnutzerschaft kontinuierlich um 21 Prozentpunkte zugenommen. Internet-Zugang: Gemäss den Jahresergebnissen 2006 aus dem Establishment Survey (NET-Base) besitzen 79% der Deutschschweizer Bevölkerung ab 15 Jahren einen oder mehrere Computer. Mit einer Internetzugangsrate (privat) von 68% (2005: 65%) ist die Deutschschweiz in Sachen Internet auch im Jahr 2006 die führende Region in der Schweiz.
Internet-Nutzung: Mit einer Internetnutzungsrate (ortsunabhängig) von 74% (2005: 69%) hält die Deutschschweiz die Spitzenposition in den drei Regionen. Die Internetnutzungsrate am Arbeits-/Ausbildungsplatz ist mit 46% (2005: 43%) immer noch wesentlich kleiner als diejenige zu Hause aus (65%). Im Vergleich zum Vorjahr 2005 nahm die Internetnutzung zu Hause um ganze 4 Prozentpunkte zu.

Internet in der Suisse romande
In der Suisse romande nutzen im Jahr 2006 69% der Bevölkerung ab 15 Jahren das Internet (2005: 59%). Seit 2001 hat die Internetnutzerschaft in der Suisse romande insgesamt um 21 Prozentpunkte zugenommen (Tendenz steigend).
Internet-Zugang: Gemäss Jahresergebnissen 2006 aus dem Establishment Survey (NET-Base) besitzen in der Suisse romande 73% der Bevölkerung ab 15 Jahren mindestens einen Computer (2005: 67%). Die Internetzugangsrate (privat) liegt in der Suisse romande bei 65% (2005: 57%).
Internet-Nutzung: Die Internetnutzungsrate (gesamthaft) liegt bei 69% (2005: 59%). Die Internetnutzung am Arbeits-/Ausbildungsplatz fällt mit 38% auch im Jahr 2006 immer noch deutlich kleiner aus als die Nutzung zu Hause (60%).

Internet in der Svizzera italiana
In der Svizzera italiana nutzen im Jahr 2006 59% der Bevölkerung ab 15 Jahren das Internet (2005: 48%). Seit 2001 hat die Internetnutzerschaft in der Svizzera italiana um 24 Prozentpunkte zugenommen. Die Svizzera italiana ist der kleinste Internetmarkt – sprachregional gesehen – in der Schweiz.
Internet-Zugang: Die Jahresergebnisse 2006 aus dem Establishment Survey (NET-Base) zeigen: Im Jahre 2006 besitzen rund zwei Drittel (68%) der Bevölkerung ab 15 Jahren in der Svizzera italiana mindestens einen Computer (2005: 58%). Die Internetzugangsrate (privat) liegt in der Svizzera italiana bei 58% (2005: 47%).
Internet-Nutzung: Die Internetnutzungsrate (ortsunabhängig) liegt mit 59% deutlich höher als im Vorjahr (2005: 48%). In der Svizzera italiana nutzen im Jahr 2006 51% der Bevölkerung zu Hause und 32% am Arbeits-/Ausbildungsplatz das Internet.

NET-Tracking (Panelforschung)
Die NET-Metrix Internetforschung hat zum Ziel, die Internetnutzung in der Schweiz
durch verschiedene Forschungsmethoden zu messen und zu analysieren. Bereits seit
Anfang Dezember 2006 läuft die Rekrutierung für das Internetpanel NET-Tracking,
welches die gesamte Internetnutzung der Schweizerinnen und Schweizer präzise
aufzeichnet.
In die Panelmessung werden ca. 3’000 Internetnutzer aufgenommen, mit dem Ziel,
detaillierte Aussagen über Entwicklungen der Schweizer Onlinenutzung machen zu können.
Die Internetnutzung der Panelisten wird zu Hause durch eine auf dem Rechner installierte
Software gemessen. Ausser Haus loggen sich die Teilnehmer über ein Portal ins Internet ein,
wobei ihre Nutzung ebenfalls aufgezeichnet wird. NET-Tracking wird ab Mitte 2007 aktuelle,
repräsentative Daten zur Schweizer Internetnutzung liefern. Gemessen wird auch die
Nutzung verschiedener Internetapplikationen wie Google-Earth oder iTunes sowie jene von Streaming-Angeboten, welche im Zeitalter von YouTube, Web-Radio und Web-TV zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Struktur des Panels
Für die drei Sprachregionen wird je ein repräsentatives Random Quota Muster von Haushalten mit Internet-Nutzern, welche zu Hause und/oder am Arbeitsplatz Zugang zum Internet haben und dieses mindestens einmal pro Monat benutzen, unterhalten.
Zielgrösse des Panels sollen ca. 1’300 Haushalte sein, in denen der U-Meter sowie auch U-
Trax eingesetzt wird.

Die Sollgrössen des repräsentativen Panels betragen:
• 630 Haushalte mit min. 1’500 Internet-Nutzern für die Deutschschweiz
• 420 Haushalte mit min. 1’000 Internet-Nutzern für die Suisse romande
• 210 Haushalte mit min. 500 Internet-Nutzern für die Svizzera italiana
Das Universum bilden Privathaushalte in der Schweiz mit Personen ab 3 Jahren, welche in der/n jeweiligen Landessprache/n Ihres Wohnorts sprachassimiliert sind, von zu Hause und/oder vom Arbeits-/ Ausbildungsplatz aus Zugang zum Internet haben und angeben, dieses Medium mindestens einmal pro Monat zu nutzen (=Internet-Nutzer).

Messtechnologien
Im Rahmen von NET-Tracking gelangen die folgenden beiden Messtechnologien zum Einsatz:

a) U-Meter – Die Messung der Internetnutzung zu Hause Alle am Panel teilnehmenden Haushalte haben auf ihrem Rechner eine Software installiert, welche die gesamte Internetnutzung (sowohl jene im Browser als auch Applikationen wie z.B. Skype oder Google-Earth) aller Haushaltsmitglieder präzise aufzeichnet. Die Software startet automatisch, wenn der Computer hochgefahren wird und dann muss sich das Familienmitglied authentifizieren, damit die Messung erfolgen kann. Wir kriegen somit ein Bild über die gesamte häusliche Internetnutzung der Schweiz – dabei werden auch Websites wie Google oder Yahoo erfasst.

b) U-Trax – Messung ausser Hause Servertechnologie, die sich hinter dem Webportal verbirgt, bei welchem sich die Panlisten anlässlich der Internetnutzung ausser Haus (z.B. am Arbeitsplatz oder im Internetcafé)
anmelden. Gemessen werden nur am NET-Audit teilnehmende Sites, welche mit einem SZM-Tag versehen sind. Es entsteht somit ein Bild der Internetnutzung über alle Nutzungsorte. Die Internet-Nutzungsmessung am Arbeitsplatz stellt die Forschung vor besondere Herausforderungen: die Messung kann nicht (wie auf dem Heimcomputer) mit einer installierten Software erfolgen, sondern wird durch ein Webportal (www.utrax.ch) realisiert.

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes