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Nutzen der Stellenbeschreibung

Dienstag, den 13. Juli 2010

Wenn die Geschäftsleitungen die Idee der Stellen- oder Funktionsbeschreibungen nicht vorbehaltlos unterstützen und bei der Umsetzung nicht voll dahinter stehen, wird es für die Personalverantwortlichen schwierig. Das Erarbeiten dieses strategischen Führungs- und Organisationsinstruments erfordert Motivationskraft und Überzeugungsvermögen der obersten Ebene, damit ein solcher Prozess gelingt und nicht zur Papierübung verkommt.

Jobprofile für jede einzelne Stelle des Unternehmens können nicht «auf die Schnelle» hingezaubert werden; sie erfordern – vor allem am Anfang – eine beträchtliche zeitliche Investition und analytische Denkarbeit. Dabei geht es um mehr als eine oberflächliche Beschreibung, vielmehr um eine eigentliche Auseinandersetzung mit der kleinsten organisatorischen Einheit im Unternehmen – eben einer Stelle, einer Funktion, welche durchaus auch von mehreren Personen ausgefüllt werden kann.

Aktualität an erster Stelle

Eine Stellenbeschreibung, die in der Schublade vergilbt, ist nicht das Papier wert, auf dem sie aufgeschrieben wurde; sie soll kein Museumsstück darstellen, sondern ein taugliches Arbeits- und Führungsinstrument, das kontinuierlich aufdatiert wird und den jeweiligen Veränderungen der Stelle durch entsprechende Anpassungen Rechnung tragen muss. Eine sorgsame Aktualitätspflege ist also wichtig, denn jede Stelle verändert sich in immer rascherem Rhythmus, entsprechend den Veränderungen innerhalb und ausserhalb des Unternehmens. In den meisten Firmen ist es Aufgabe des HR-Bereichs dafür zu sorgen, dass die Stellenbeschreibungen in den einzelnen Abteilungen à jour gehalten werden.

Vielfältiger Nutzen der Stellenbeschreibung

Der Nutzen von Funktionsbeschreibungen als Führungs-, Organisations- und Orientierungsinstrument ist vielseitig und nicht ausschliesslich auf das Personalmanagement beschränkt:

  • Grundlage für Inseratgestaltung (print oder online)
  • Basis für Vorstellungsgespräch bzw. Personalinterview
  • Vermittlung des Stellenbilds an Bewerbende
  • Erläuterung von Verantwortlichkeiten, Unterstellungsverhältnissen, Entscheidungskompetenzen und Beziehungen zu andern Funktionen und Institutionen
  • Kenntnis der Abteilungsleiter über die ihnen unterstellten und zugeordneten Funktionen
  • Intensive und systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Tätigkeit (z.B. bei der Ausarbeitung des Pflichtenhefts)
  • Orientierungshilfe für den jeweiligen Stelleninhaber
  • Last but not least: Grundlage für eine Arbeitsplatz-Evaluation und -Bewertung im Hinblick auf die Schaffung einer transparenten Lohnordnung

Schliesslich erhalten Direktion und HR-Leitung eine komplette Übersicht über jede einzelne Stelle und über die Lohnverhältnisse im Unternehmen, die jeweils bei Bedarf überprüft werden können.

«In der Kürze liegt die Würze»

Langatmige sprich ellenlange und zu detaillierte Job Descriptions tragen den heutigen raschen Veränderungen der Arbeitswelt zu wenig Rechnung. Eine praktikable Stellenbeschreibung sollte nicht mehr als 2-4 Seiten umfassen und dem Stelleninhaber genügend Spielraum für Planungs-, Entscheidungs- und Durchführungsaufgaben belassen. Wichtig ist, dass die Ziele vorgegeben werden, nicht aber der Weg dazu.

Kommunikation ist Voraussetzung für das Gelingen

Stellenbeschreibungen können weder «aus dem Boden gestampft» noch von oben dekretiert werden; sie erfordern – vor allem bei ihrer Implementierung – etlichen Aufwand seitens der Beteiligten, d.h. der HR-Abteilung, der Linienvorgesetzten sowie der Mitarbeitenden. Gerade deshalb muss der vielfältige Nutzen dieser Dokumente überzeugend kommuniziert werden. Schliesslich sollen möglichst alle Unternehmensangehörige «ins Boot geholt» werden.

Quelle: weka-personal

workpool.jobs – die neusten Optimierungen

Montag, den 16. November 2009

Bei workpool.jobs steht die Entwicklung nie still. Jetzt ist es noch einfacher mit workpool.jobs den Traumjob bzw. Wunschkandidaten zu finden!

visualpharm.com

Stets mit dem Ziel vor Augen, die höchste Benutzerfreundlichkeit zu erreichen, hat das Entwickler-Team von workpool.jobs kürzlich einige nennenswerte Verbesserungen vorgenommen.

Folgendes ist neu bei der Inserat-Detailansicht:

  • Es werden alle Schlüsselwörter (Tags) des Inserates angezeigt
  • Links zu weiteren Inseraten aus der gleichen Branche erscheinen automatisch unterhalb des geöffneten Inserates
  • Ein zweiter Kontakt-Button am Ende des Inserates sorgt für eine noch einfachere Kontaktaufnahme (da nicht mehr nach oben gescrollt werden muss)
  • Das leicht abgeänderte Design verbessert die Übersichtlichkeit

Inserat-Detailansicht Ausserdem werden sämtliche Inserate nun auch in Google gefunden. Das heisst wenn mittels Google nach einem spezifischen Job bzw. nach einer Arbeitskraft gesucht wird, erscheinen die workpool-Inserate, die diesen Suchkriteterien entsprechen, in der Google-Trefferübersicht. Stellen- und Bewerberinserate, die auf workpool.jobs erfasst worden sind, werden nun noch besser gefunden!

Die nächste Optimierungsrunde ist bereits im Gange; die vorgenommenen Änderungen werden in den nächsten Wochen online geschaltet.

Es lohnt sich also mit workpool.jobs nach Jobs und Personal zu suchen  -  kontinuierliche technische Weiterentwicklung und verbesserte Benutzerfreundlichkeit, dazu eine gesamtheitliche Nutzung der Plattform zum Nulltarif  – das gibt’s nicht oft. workpool.jobs ist die Ausnahme!

Lassen Sie sich von Arbeitgebern finden

Montag, den 2. November 2009

BewerbungMachen Sie potenzielle zukünftige Arbeitgeber auf Sie aufmerksam und lassen Sie sich finden! workpool.jobs unterstützt Sie dabei. Ihr persönliches Stellengesuch haben Sie in wenigen Minuten publiziert. Damit erhöhen sie Ihre Chancen von Arbeitgebern gefunden zu werden massgeblich.

KandidatMit der vollumfänglichen Benutzung von workpool.jobs suchen Sie einerseits aktiv nach Stellenangeboten und andererseits passiv mit einem eigenen Bewerberinserat. Denn nur so werden Sie auch von Arbeitgebern gefunden! Zudem erleichtern Sie den Arbeitgebern die Bewerbersuche und präsentieren sich gleichzeitig auf ganz einfache Art und Weise im Arbeitsmarkt. Sie machen sich für Arbeitgeber sichtbar. Und das Beste: workpool.jobs ist für alle Benutzer, egal ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, absolut kostenlos!

So werden Sie von Arbeitgebern gefunden:

  • Titel
    Der Inserat-Titel entscheidet, ob ein Arbeitgeber Ihr Inserat ansieht. Verwenden Sie eine unmissverständliche Job-Bezeichnung und formulieren Sie klar welche Arbeit/Position Sie suchen.
  • Begriffe
    Verwenden Sie die richtigen Schlüsselwörter in Ihrem Inserat. Artikel dazu finden Sie hier.
  • Schlagwörter
    Geben sie treffende Schlagwörter / Tags an. Damit werden sie einfacher gefunden.
  • Branchen Vergleich
    Vergleichen Sie Inserate aus der gleichen Branche. Ihr Stellengesuch-Inserat können sie jederzeit ändern.
  • Privatsphäre (Datenschutz)
    Unter “Persönliche Einstellungen” bestimmen Sie welche Angaben im Inserat veröffentlicht werden

Warum ist workpool.jobs besser als andere Job-Portale?
Das Publizieren von Inseraten sowie die Suche nach Stellen bzw. Bewerbern ist bei workpool.jobs sowohl für Stellensuchende wie auch Arbeitgebende kostenlos. workpool.jobs bildet den aktuellen Arbeitsmarkt ab und beschränkt sich nicht auf einzelne Nischen, sondern führt alle zusammen, die eine Stelle suchen oder anbieten.

Stellensuche mit Erfolg: So bewerben Sie sich richtigBuchempfehlung:

Stellensuche mit Erfolg – So bewerben Sie sich richtig, Von Trudy Dacorogna-Merki – 11., Auflage, April 2008 -Beobachter-Buchverlag, ISBN: 978-3-85569-389-4

Weitere Informationen:
Das Amt für den Arbeitsmarkt in Freiburg (Schweiz) gibt weitere Tipps und Hinweise rund um das Thema Lebenslauf.

Sie haben Fragen?
Hier
gelangen sie zum FAQ / Hilfe von workpool.jobs

Stelleninserat als Employer Branding

Dienstag, den 27. Oktober 2009

InseratStelleninserate – ob print oder online – entscheiden darüber, ob sich geeignete Kandidaten angesprochen fühlen oder nicht. Erfolgreiche Stelleninserate zeichnen sich durch einen klaren Inhalt, eine aussagekräftige und zielgerichtete Botschaft und ein gewisses «Etwas» aus, das man Ausstrahlung nennen könnte.

Die Qualität der eingehenden Bewerbungen ist ein erster Prüfstein für die Arbeit des Texters.

Umso wichtiger ist es, dass das Inserat hohe inhaltliche und sprachliche Qualitätskriterien erfüllt, also attraktiv gestaltet ist, ohne in den Boulevardstil abzugleiten. Fazit: Das Gestalten – ja, es handelt sich um eine gestaltende und nicht um eine routinemässige bürokratische Tätigkeit – gehört in Expertenhände!

Lange Texte ermüden die Leser. Die heutigen potenziellen Bewerberinnen und Bewerber ziehen einen Informationsmix aus kurzen Textblöcken vor. Voraussetzung für ein nachhaltig wirkendes Inserat ist eine leserfreundliche, präzise Sprache, welche die zentralen Informationen ohne Floskeln und Worthülsen, also auf direktem Weg vermittelt.

Dazu passt vorzugsweise folgendes Textdesign:

  • Information über den Arbeitgeber (wer sind wir? welche Produkte stellen wir her? welche Dienstleistungen erbringen wir?)
  • Stellenbeschreibung (konkrete Kurzbeschreibung der Aufgaben, Verantwortlichkeiten, eventuell Stellung im Organigramm, Besonderes)
  • Profil des/der Bewerbenden (Berufslehre mit weiterführender Ausbildung, akademischer Werdegang. Berufserfahrung, Sprachkenntnisse etc.
  • Angebot des Arbeitgebers (Arbeitsbedingungen, allfällige Erfolgsbeteiligung, Entwicklungsmöglichkeiten, Weiterbildung etc.)
  • In vielen Stellenausschreibungen wird auch auf die Firmenhomepage für zusätzliche Informationen verwiesen.

Vorsicht bei Anglizismen und anderen Fremdwörtern: Der ungezügelte Gebrauch von englischen Fachausdrücken ist Mode geworden, selbst dort, wo entsprechende deutsche Begriffe existieren. Bleiben Sie im Gebrauch von «neudeutsch» im überschaubaren und verständlichen Rahmen.

Verzichten Sie auf nichtssagende Worthülsen und abgedroschene Phrasen: Eine vielseitige, abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit ist eine Addition von drei «Nullwörtern». Werden Sie konkret und verteilen Sie Ihre Botschaft auf verdauliche Portionen.

Verwenden Sie Verben statt Substantive und schreiben Sie konkret statt abstrakt. Vermeiden Sie Pleonasmen (sinngleiche oder sinnähnliche Ausdrücke) und wiederholen Sie sich nicht, denn beides ist überflüssig. Grammatikfehler dürfen in Ihrem Inserat keinen Platz haben, Ihre Botschaft wird dadurch entwertet.

Das Stelleninserat ist die Visitenkarte Ihrer Firma. Jede Stellenausschreibung ist eine Botschaft und bietet die Chance, Ihr Unternehmen zu präsentieren; diese Botschaft soll also über die eigentliche Zielgruppe hinauswirken und somit das Corporate Design des ganzen Unternehmens zum Ausdruck bringen. Damit wird das Stelleninserat zu einem wichtigen Pfeiler des «Employer Brandings».

quelle: weka-personal

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