Recruiting Trends Schweiz 2010

9. August 2010

Bereits im vierten Jahr in Folge untersucht die Studienreihe «Recruiting Trends Schweiz» die Rekrutierungstendenzen in den Top-500-Unternehmen Schweizer Unternehmen. Wie schon ihre Vorgänger wurde die aktuelle Erhebung vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), einem Forschungsprojekt der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit Monster.ch durchgeführt.

Zwischen Oktober und Dezember 2009 wurden dabei die 500 Schweizer Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern im Rahmen einer Fragebogenaktion kontaktiert. Die Erkenntnisse der in dieser Form schweizweit einzigartigen Erhebung sind auch dieses Jahr höchst interessant, denn der Befragungszeitraum fiel in eine angespannte Phase der konjunkturellen Entwicklung gegen Ende des vergangenen Jahres.

Stellenanzeigen bald nur noch im Internet?

Die Schweizer Grossunternehmen veröffentlichen 82,1 Prozent ihrer freien Stellen auf der eigenen Unternehmens-Webseite und 67,6 Prozent in Internet-Stellenbörsen. Damit können diese beiden Internet-Rekrutierungskanäle ihr Niveau aus dem Jahr 2008 im Gegensatz zu den Printmedien halten. In Zeitungen und Zeitschriften werden nur noch 33,1 Prozent aller Vakanzen veröffentlicht, was einem Verlust um 7,6 Prozentpunkte seit dem Jahr 2008 und um 16,8 Prozentpunkte seit dem Jahr 2007 entspricht. Auch bei der Frage, über welche Kanäle die tatsächlichen Einstellungen generiert werden, geht der Trend in Richtung Internet. 61,0 Prozent aller im Jahr 2009 realisierten Neueinstellungen gingen auf eine Stellenanzeige im Internet zurück – ein Plus von 3,1 Prozentpunkten binnen Jahresfrist. Der Printbereich verliert im gleichen Zeitraum 2,4 Prozentpunkte, 2009 wurden nur noch 20,5 Prozent aller Einstellungen über dieses Medium generiert.

E-Mail-Bewerbungen überwiegen im Bewerbungseingang

Erstmals bilden die Bewerbungen per E-Mail mit 45,0 Prozent den grössten Anteil im Bewerbungseingang der Unternehmen. Es folgen die klassische Bewerbungsmappe auf Papier mit 44,5 Prozent und die Bewerbung über ein standardisiertes Webformular mit 9,5 Prozent. Die E-Mail-Bewerbung wird mit 42,2 Prozent auch von den meisten Unternehmen bevorzugt. Immer noch ein Viertel der Befragten hält aber an der Bewerbungsmappe fest. 17,2 Prozent präferieren die Formularbewerbung, während 15,6 Prozent keine eindeutige Präferenz für ein bestimmtes Verfahren angeben. Betrachtet man die Entwicklung im Bewerbungseingang über die Jahre hinweg, zeigt sich ein deutlicher Trend hin zur elektronischen Bewerbung (Summe aus E-Mail- und Formularbewerbung). Waren im Jahr 2007 noch 57,8 Prozent aller eingehenden Bewerbungen papierbasierte Mappen, sind es heute nur noch 44,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil elektronischer Bewerbungen von 40,2 Prozent auf 54,5 Prozent.

Fachkräftemangel hält an – Social Media als Lösungsansatz?

Die Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die Besetzung von 29,0 Prozent aller für 2010 erwarteten Vakanzen schwierig wird, weil es auf dem Arbeitsmarkt immer noch an geeigneten Kandidaten mangelt. 3,7 Prozent aller freien Stellen werden gar für unbesetzbar gehalten.

Interessant dabei ist, dass dieser Fachkräftemangel unabhängig der jüngsten negativen Wirtschaftsentwicklung anhält. Seit 2008 bewegt er sich auf nahezu unverändert hohem Niveau. Um im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte dennoch bestehen zu können, müssen die Unternehmen daher neue Richtungen einschlagen. Die rein passive Suche über die Schaltung von Stellenanzeigen auf der eigenen Unternehmens-Webseite oder in Internet-Stellenbörsen reicht häufig nicht mehr aus. Neue Potenziale bieten sich durch die Nutzung von Web 2.0-Anwendungen und der Suchmaschine Google an. Allerdings besitzen solche Applikationen unter den Top-500-Unternehmen aus der Schweiz bislang noch einen vergleichsweise geringen Stellenwert, wenn es um die aktive Kandidaten-Suche geht. Lediglich 18,6 Prozent der Studienteilnehmer denken, dass über Google gefundene Informationen für die Auswahlentscheidung im Rahmen einer Stellenbesetzung wichtig sein könnten. Für das Karrierenetzwerk Xing vertreten noch 10,3 Prozent diese Meinung. Und noch weniger Unternehmen sind der Ansicht, dass Informationen aus dem berufsorientierten Online-Netzwerk LinkedIn (3,4 Prozent) oder aus der sozialen Netzwerkplattform Facebook (1,7 Prozent) für die Stellenbesetzung von Bedeutung sein könnten. Die Einschätzung des Stellenwerts von Informationen aus den genannten Quellen deckt sich weitestgehend mit den Angaben zur tatsächlichen Nutzung. Lediglich 17,5 Prozent greifen häufig auf Google und 14,5 Prozent auf Xing zurück, um über Kandidaten zu recherchieren, 6,5 Prozent informieren sich über LinkedIn und nur gerade 1,6 Prozent über Facebook.

Dennoch ergeben sich im Web 2.0, vor allem bei der Rekrutierung passiv suchender Kandidaten, umfangreiche und interessante Potenziale. Ganz neue Ansätze bieten darüber hinaus innovative Internet-Stellenplattformen wie Monster.ch mit Rekrutierungslösungen, welche die Unternehmen effizient mit Social Media-Netzwerken verknüpfen. Die professionelle Präsenz als Arbeitgeber auf Facebook, Twitter und Co. kann die Ansprache gesuchter, hochqualifizierter Arbeitskräfte wesentlich vereinfachen, denn gerade diese technologisch aufgeschlossenen Zielgruppen nutzen solche Kommunikationskanäle besonders intensiv.

Die vollständige Studie kann bei der Monster Switzerland AG über die E-Mail-Adresse recruitingtrends@monster.ch kostenlos bezogen werden.

Quelle: weka-personal

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Viele Vorteile durch spontane Bewerbungen

19. Juli 2010

Auf 20min.ch gelesen….

Einen Job suchen viele via Stelleninserat. Dabei kann man sich auch spontan beim Wunscharbeitgeber bewerben. Der Vorteil: Man ist meist alleine im Rennen.

Der Traum vom Job in der Werbeagentur lebt – nur sind leider keine Stellen offen. Eine Möglichkeit zur Verwirklichung des Traums bietet die Spontanbewerbung. Damit gelangt man in den verdeckten Arbeitsmarkt, also zu Jobs, die nicht oder noch nicht ausgeschrieben sind. «Dank der Spontanbewerbung geht man nicht in der Kandidatenmasse unter», sagt Personalberaterin Susanne Kuntner.

Aber: «Um zu überzeugen, muss man noch mehr Eigeninitiative, Entschlossenheit und Interesse am Wunscharbeitgeber zeigen», sagt Karriere-Coach Claudia Lanz. Noch wichtiger als bei einer «normalen» Bewerbung ist bei der Initiativbewerbung das Bewerbungsschreiben. «Es muss ein richtiges Motivationsschreiben sein.» Laut der Expertin sollte im Schreiben klar ersichtlich sein, weshalb man sich für welchen Bereich und welche Funktion bewirbt. Ratsam ist, das Dossier bereits an die zuständige Person zu adressieren. Liegt nach zwei Wochen keine Rückmeldung vor, darf man telefonisch nachfragen. Tipp: Im persönlichen Kontakt kann man sich zusätzlich positionieren. Karriere-Coach Lanz ist von Spontanbewerbungen überzeugt: «Mit guten Unterlagen, dem richtigen Zeitpunkt und dem Quäntchen Glück kann die Traumstelle plötzlich Realität werden.»

Dos und Don’ts

Auch bei Spontanbewerbungen gilt: Der erste Eindruck zählt. Darum: Ein auffälliges Dossier ist erlaubt, aber Vorsicht vor Überkreativität. In Aufbau und Gestaltung unterscheiden sich Spontanbewerbungen nicht von jenen für ausgeschriebene Stellen. Ebensolches gilt für Lebenslauf und Begleitschreiben. Und: sich nur auf Traumstellen melden, wenn der eigene Lebenslauf dafür geeignet ist. www.icocoon.eu

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Nutzen der Stellenbeschreibung

13. Juli 2010

Wenn die Geschäftsleitungen die Idee der Stellen- oder Funktionsbeschreibungen nicht vorbehaltlos unterstützen und bei der Umsetzung nicht voll dahinter stehen, wird es für die Personalverantwortlichen schwierig. Das Erarbeiten dieses strategischen Führungs- und Organisationsinstruments erfordert Motivationskraft und Überzeugungsvermögen der obersten Ebene, damit ein solcher Prozess gelingt und nicht zur Papierübung verkommt.

Jobprofile für jede einzelne Stelle des Unternehmens können nicht «auf die Schnelle» hingezaubert werden; sie erfordern – vor allem am Anfang – eine beträchtliche zeitliche Investition und analytische Denkarbeit. Dabei geht es um mehr als eine oberflächliche Beschreibung, vielmehr um eine eigentliche Auseinandersetzung mit der kleinsten organisatorischen Einheit im Unternehmen – eben einer Stelle, einer Funktion, welche durchaus auch von mehreren Personen ausgefüllt werden kann.

Aktualität an erster Stelle

Eine Stellenbeschreibung, die in der Schublade vergilbt, ist nicht das Papier wert, auf dem sie aufgeschrieben wurde; sie soll kein Museumsstück darstellen, sondern ein taugliches Arbeits- und Führungsinstrument, das kontinuierlich aufdatiert wird und den jeweiligen Veränderungen der Stelle durch entsprechende Anpassungen Rechnung tragen muss. Eine sorgsame Aktualitätspflege ist also wichtig, denn jede Stelle verändert sich in immer rascherem Rhythmus, entsprechend den Veränderungen innerhalb und ausserhalb des Unternehmens. In den meisten Firmen ist es Aufgabe des HR-Bereichs dafür zu sorgen, dass die Stellenbeschreibungen in den einzelnen Abteilungen à jour gehalten werden.

Vielfältiger Nutzen der Stellenbeschreibung

Der Nutzen von Funktionsbeschreibungen als Führungs-, Organisations- und Orientierungsinstrument ist vielseitig und nicht ausschliesslich auf das Personalmanagement beschränkt:

  • Grundlage für Inseratgestaltung (print oder online)
  • Basis für Vorstellungsgespräch bzw. Personalinterview
  • Vermittlung des Stellenbilds an Bewerbende
  • Erläuterung von Verantwortlichkeiten, Unterstellungsverhältnissen, Entscheidungskompetenzen und Beziehungen zu andern Funktionen und Institutionen
  • Kenntnis der Abteilungsleiter über die ihnen unterstellten und zugeordneten Funktionen
  • Intensive und systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Tätigkeit (z.B. bei der Ausarbeitung des Pflichtenhefts)
  • Orientierungshilfe für den jeweiligen Stelleninhaber
  • Last but not least: Grundlage für eine Arbeitsplatz-Evaluation und -Bewertung im Hinblick auf die Schaffung einer transparenten Lohnordnung

Schliesslich erhalten Direktion und HR-Leitung eine komplette Übersicht über jede einzelne Stelle und über die Lohnverhältnisse im Unternehmen, die jeweils bei Bedarf überprüft werden können.

«In der Kürze liegt die Würze»

Langatmige sprich ellenlange und zu detaillierte Job Descriptions tragen den heutigen raschen Veränderungen der Arbeitswelt zu wenig Rechnung. Eine praktikable Stellenbeschreibung sollte nicht mehr als 2-4 Seiten umfassen und dem Stelleninhaber genügend Spielraum für Planungs-, Entscheidungs- und Durchführungsaufgaben belassen. Wichtig ist, dass die Ziele vorgegeben werden, nicht aber der Weg dazu.

Kommunikation ist Voraussetzung für das Gelingen

Stellenbeschreibungen können weder «aus dem Boden gestampft» noch von oben dekretiert werden; sie erfordern – vor allem bei ihrer Implementierung – etlichen Aufwand seitens der Beteiligten, d.h. der HR-Abteilung, der Linienvorgesetzten sowie der Mitarbeitenden. Gerade deshalb muss der vielfältige Nutzen dieser Dokumente überzeugend kommuniziert werden. Schliesslich sollen möglichst alle Unternehmensangehörige «ins Boot geholt» werden.

Quelle: weka-personal

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Ferienjob oder Nebenjob finden im Internet

29. Juni 2010

Eine bezahlte Ferienbeschäftigung oder ein Nebenjob zur Schule ist eine gute Gelegenheit um einen Nebenverdienst zu erwirtschaften. Die Suche nach einem Ferienjob oder Nebenjob stellt sich jedoch oft als schwierig heraus. Einen guten Job zu finden ist nicht so einfach, vor allem nicht für Schüler oder Studenten. Das Angebot an Ferienjobs kann oft die grosse Nachfrage danach nicht decken, ähnlich sieht es bei Nebenjobs aus. Im Internet kann man aber mit gezielter Suche solche heiss begehrte Jobs finden oder zumindest sehr gute Alternativen, vorausgesetzt man weiss wie.

Erfolgreiche Ferien- und Nebenjob-Suche im Internet

Einen Ferienjob oder einen Nebenjob zur Schule zu finden, ist nicht immer ganz so leicht – zumal Ferienjobs oder Nebenjobs oft nicht einmal direkt ausgeschrieben werden. Die Jobsuche entpuppt sich häufig als mühsamer Akt und viele geben die Hoffnung nach einem bezahlten Job oft nach wenigen Suchanfragen auf – genau das, sollte man aber nicht tun. Sucht man nämlich gezielt und frühzeitig, kann man durchaus im Internet einen guten Ferienjob oder Nebenjob finden. Um diese Suche zu erleichtern und die Erfolgsaussichten nach einem Job zu erhöhen, gibt es jedoch einige Punkte, die man beachten sollte.

Generelle Tipps für die Jobsuche

Beginnen Sie frühzeitig mit der Jobsuche, planen Sie im Voraus. Erkundigungen bei Freunden oder im eigenen Bekanntenkreis führen häufig zu nützlichen Kontakten, die oft weiterhelfen können. Erfahrungen von Leuten, die bereits einen solchen Job hatten, sind auch sehr nützlich. Ansonsten kommen persönliche Anfragen bei Firmen und Geschäften immer gut an. Persönlich vorbei gehen oder per Telefon anrufen sind die klassischen Kontaktaufnahmen, die immer funktionieren. Eine E-Mail schicken genügt jedoch meistens auch, falls das Geschäft über E-Mail erreichbar ist. Ausserdem ist es wichtig, dass man nicht aufgibt und weiter sucht. Sollte es bei der ersten Bewerbung nicht klappen, einfach weiter suchen. Wer nicht weiter sucht, der findet auch nichts! Eine weitere oft erfolgreiche Methode für die Jobsuche ist, dass man für sich selbst wirbt. Werben Sie für sich selbst in kostenlosen Inseraten und Anschlagbretter. Diese kostenlosen Kleinanzeigen werden oft auch für die Veröffentlichung von Neben- und Ferienjobs verwendet – es lohnt sich also doppelt.

Spezielle Tipps für die Jobsuche im Internet

Persönliche Anfragen führen am häufigsten zum Job. Eine direkte Erkundigung und Anfrage per Telefon ist zwar eine sehr gute Variante aber nicht zwingend. Im heutigen Zeitalter des Internets genügt es vielfach eine E-Mail zu schreiben. Falls ein Job vorhanden sein sollte, wird man schon benachrichtigt. Eine schriftliche Bewerbung per Post ist bei Ferien- und Nebenjobs normalerweise überflüssig – es sei denn es wird explizit erwünscht.
Online-Inserate für Neben- und Ferienjobs

Das Internet wird immer häufiger verwendet um Ferienjobs und Nebenjobs zu vermitteln. Die Suche nach einem geeigneten Job im Internet, kann man sich, dank der Suche auf dafür vorgesehenen Websites, stark erleichtern. Bei vielen solcher Websites kann man auch selber ganz einfach und kostenlos ein Kleininserat veröffentlichen und sich somit als Jobinteressenten bewerben. Diese Inserate-Websites sollte man gelegentlich nach Jobs abrufen – normalerweise wird man früher oder später auf einen guten Job stossen.

Kostenlose Job Inserate-Websites in der Schweiz

workpool.jobs

Inserieren ist sowohl für Arbeitgeber wie auch für Stellensuchende kostenlos. Übersichtliche und benutzerfreundliche Stellenplattform. Alle Jobs.

Kijiji Schweiz

Kostenlose Job-Inserate für die Schweiz. Passende Heimarbeit, Minijobs oder Nebenjobs finden. Zahlreiche Ferien- und Studentenjobs.

Kleinanzeigen von Scout24

Nebenverdienst-Angebote im Gastgewerbe oder im Verkauf. Heimarbeit, Aushilfe, Ferienjobs und weitere Job-Angebote.

Gratis-Inserate.ch

Arbeitsstellen und Teilzeitstellen für die Schweiz. Nebenjob, Ferienjob, Studentenjob oder Heimarbeit bequem finden.

Tradus.ch

Jobs und freie Stellen Schweiz. Ferienjob, Studentenjob, Nachtjob, Wochenendjob und andere Jobs finden.

Job-Alternativen im Internet

Es gibt diverse Arbeiten im Internet mit denen Schüler bereits ab 14 Jahren Geld verdienen können. Die Art der Arbeit ist einfach und die Höhe der Bezahlung hängt vom Engagement ab. Diese Alternativen zu Ferienjobs und Nebenjobs sind besser als überhaupt keinen Job zu haben und nichts zu verdienen. Zudem können diese Onlinejobs bequem von Zuhause erledigt werden und benötigen wenig Aufwand. Ein Beispiel für eine solche Alternative wäre die Teilnahme an bezahlten Online-Umfragen und Online-Studien.

Bezahlte Online-Umfragen und Online-Studien

Die Teilnahme an bezahlten Online-Umfragen oder Online-Studien ist eine einfache Möglichkeit, um in den Ferien oder nebenbei Geld zu verdienen. Dieser bezahlten Tätigkeit kann bequem von Zuhause nachgegangen werden und braucht relativ wenig Zeitaufwand – der Verdienst ist gemessen am Arbeitsaufwand jedoch sehr hoch. Eine kostenlose Anmeldung bei den Instituten genügt, um mit der eigenen Meinung Geld zu verdienen. Die Teilnahme an bezahlten Online-Umfragen und Online-Studien eignet sich deshalb bestens als Ferienjob oder Nebenjob.

(Quelle: onlinearbeit.ch)

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Bewerben auf Englisch

21. Juni 2010
Zurückhaltung? Fehlanzeige. Wer in England oder Amerika seine Bewerbungsunterlagen verschickt, wartet nicht lange, was passiert. Und das ist nur einer der Unterschiede.
BewerbungsforumBei englischen Bewerbungen sehr wichtig: Präsentieren Sie den Lebenslauf so, dass er genau auf die ausgeschriebene Position passt.

Die englischsprachige Bewerbungsmappe besteht aus zwei Dingen: dem Anschreiben (Cover Letter) und dem Lebenslauf (amerikanisch: Resume, britisch: CV). Zeugnisse (References) und Referenzen (Recommendations) reicht der Bewerber erst auf Anfrage nach.

Der Lebenslauf (Resume) ist das Kernstück einer englischsprachigen Bewerbung. Die Länge ist nicht festgelegt. Gerade hier gilt jedoch, Wichtiges von Umwichtigem zu trennen. Noch viel mehr als in Deutschland legen Personaler im angloamerikanischen Raum Wert auf die sorgfältige Ausarbeitung des Resumes. Es gilt, Übereinstimmungen zwischen angestrebter Stelle (dem Job Objective) und dem eigenen Ausbildungsweg deutlich herauszuheben.

Die Darstellung ist gegenchronologisch. Die letzte Arbeits- oder Ausbildungsstelle wird also zuerst genannt und zeigt, dass die angestrebte Stelle der perfekte nächste Schritt in der Karriereentwicklung des Bewerbers ist. Falsche Bescheidenheit bringt nichts und kann sogar zum KO-Kriterium werden. Deshalb: Punkte, die mit den Anforderungen übereinstimmen, fett drucken, unterstreichen oder mit Hinweiszeichen versehen. Es reicht jedoch, sich auf die zwei oder drei markantesten Punkte zu konzentrieren, statt jede kleine Gemeinsamkeit aufzuführen.

Bewerben ohne Foto

Um Missverständnisse zu vermeiden, muss man darauf achten, dass die Noten und Abschlüsse richtig übersetzt sind. Damit stellt man gleichzeitig seine Englischkenntnisse unter Beweis. Peinlich wird es für den, der sein Abitur (A-Level) im “Gymnasium”, also in der Turnhalle, und nicht in der “Grammar School” gemacht hat. Dass Diplom mit “Master Degree” übersetzt wird und Lehre mit “Apprenticeship”, findet man in Bewerbungswörterbüchern.

Ein Bewerbungsfoto ist in US-amerikanischen Bewerbungen tabu und auch in englischen nicht üblich. Die persönlichen Angaben beschränken sich auf Name, Adresse, Telefon, Fax und E-Mail. Das Alter wird zumindest bei der amerikanischen Version weggelassen. Weitere Punkte wie Geburtsort oder Beruf der Eltern stossen auf Unverständnis oder werden im schlechtesten Fall als formale Fehler gewertet.
Wichtig sind allein die Fachkenntnisse und zusätzliche Qualifikationen. Und die kann man im Cover Letter noch betonen.

Der Cover Letter dient in erster Linie dazu, das grosse Interesse an der ausgeschriebenen Stelle zu bekunden und durch ein oder zwei ausgewählte Qualifikationen zu belegen, dass man der geeignete Kandidat für den Job ist. Früher haben Bewerber oft alle Energie in die perfekte Gestaltung des Lebenslaufs gesteckt und das Anschreiben vernachlässigt. Ein sorgfältig ausgearbeiteter Cover Letter fällt jedoch in jedem Fall positiv auf. Ausserdem kann man im Fliesstext des Cover Letter viel besser seine Formulierungs- und Sprachkenntnisse unter Beweis stellen.

Englische Bewerbung

  • US-amerikanische/britische Bewerbung
    Keine Anlagen – die Bewerbung besteht ausschliesslich aus Cover Letter (Anschreiben) und Resume/CV (Lebenslauf). References und Recommendations schickt man auf Anfrage nach.
  • Das Resume/CV ist eins zu eins auf die angestrebte Stelle zugeschnitten.
  • Die amerikanische Bewerbung enthält kein Foto und keine persönlichen Angaben!
    Auch in englischen Bewerbungen ist ein Foto unüblich.
  • Nach Einreichung der Unterlagen oder nach einem Vorstellungsgespräch: Initiative zeigen und am Ball bleiben (Telefonanrufe, Thank-you-Letter, Annahme oder Ablehnungsschreiben)
  • Datum
    US-amerikanisch: MM/TT/JJJJ (June 21, 2010)
    britisch: TT/MM/JJJJ (21 June 2010)

Kein Abwarten und Tee trinken

Der auffälligste Unterschied zwischen englischer und deutscher Bewerbung ist das aktive Verhalten des Bewerbers. Während des gesamten Bewerbungsprozesses ruft sich der Bewerber immer wieder ins Gedächtnis des Personalers, erkundigt sich nach dem Stand der Dinge, hakt nach. Aber bitte auf die feine englische Art. Der Kontakt zum Unternehmen ist zwar hartnäckig aber höflich.

Es ist ein Muss, im Vorfeld telefonisch den Namen der Kontaktperson herauszufinden und die Bewerbung direkt an sie zu schicken. Ebenso wichtig ist es, bereits drei bis vier Tage später anzurufen und zu fragen, ob die Unterlagen angekommen sind, ob etwas unklar ist oder weitere Informationen gewünscht sind. Zurückhaltendes Warten auf eine Einladung oder eine Absage wird als Desinteresse gewertet.

Nach dem Vorstellungsgespräch

Auch wer bereits das Vorstellungsgespräch (Interview) gemeistert hat, lehnt sich danach nicht entspannt zurück. In einem Thank-you-Letter bedankt man sich beim Gesprächspartner beispielsweise für die gute Gesprächsatmosphäre oder den interessanten Informationsaustausch.

Ist es endlich geschafft, und die Zusage flattert ins Haus, akzeptiert man in einem Annahmeschreiben das Angebot, bedankt sich und kann ruhig auch seiner Freude Ausdruck verleihen. Ist das Interesse an der Stelle bereits abgekühlt, lehnt man in einem ebenso höflichen Absageschreiben das Angebot ab.

Quelle: hobsons.ch

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Wie plane ich meine Laufbahn?

8. Juni 2010

Standortbestimmung

Es lohnt sich, Laufbahnplanung und Stellensuche mit der Klärung der eigenen Voraussetzungen zu beginnen. Von den persönlichen Vorbedingungen hängt es wesentlich ab, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen und was Sie anstreben können. Und es gilt auch zu überdenken, welchen Stellenwert Beruf, Arbeit und Karriere im Leben haben sollen. Sind Sie überzeugt, dass Sie genug Zeit für eine Neuausrichtung reservieren können?

Eine Standortbestimmung dient dazu, alle Punkte zusammenzustellen, die für die Planung der weiteren Laufbahn wichtig sind. Wenn man das eigene Kapital möglichst optimal einsetzen und die Pläne zielsicher angehen möchte, empfiehlt sich eine systematische Vorgehensweise.

Hier finden Sie eine Checkliste zum Einstieg in eine Standortbestimmung:
Checkliste zur Standortbestimmung bei Laufbahnfragen [PDF]

In 5 Schritten meine Laufbahn planen

Edit Wie plane ich meine Laufbahn?

1. Ich kenne meine Kompetenzen und Interessen

Stellen Sie eine Liste mit Ihren Kompetenzen und Interessen zusammen. Die folgenden Fragen können Sie dabei unterstützen: Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Interessen? Welche Ausbildungen haben Sie abgeschlossen, in welchen Berufen haben Sie gearbeitet? Welche Kompetenzen und beruflichen Erfahrungen haben Sie dabei erworben? Welche ausserberuflichen Erfahrungen können Sie vorweisen?

2. Ich kläre meine Einstellungen, Werte und Ziele

Wie viel Gewicht messen Sie Ihrer beruflichen Karriere bei, wie wichtig sind ein gutes Einkommen und berufliches Prestige neben Familie und anderem Ausserberuflichem? Überlegen Sie sich, welche persönlichen Werte und Ziele für Sie zentral sind und wo Sie in nächster Zukunft Akzente setzen möchten:
Wieviel Energie und Zeit stelle ich Beruf und Arbeit zur Verfügung?
Wie wichtig sind mir Freizeit und Familie?
Welche Lebensziele verfolge ich?
Was ist für mich der Sinn von Arbeit und Beruf?

3. Ich verbinde meine persönlichen mit meinen familiären Zielen

Für die Laufbahngestaltung ist es wichtig, dass die Pläne nicht nur im beruflichen sondern auch im privaten Umfeld kommuniziert werden.
Laufbahnplanung bedeutet damit nicht nur die Beschäftigung mit beruflichen Fragen, sondern mit Fragen wie: Wie verbinde ich meine Karrierewünsche und meine Familienpläne? Ist in meinem Beruf Teilzeitarbeit möglich?
Ist ein zeitweiser Ausstieg aus dem Beruf denkbar – und ist der Wiedereinstieg realisierbar?
Eine Doppelbelastung Familie, Beruf und allenfalls Weiterbildung muss zum voraus mit eingeplant werden.
Die Beratungsstelle “UND” informiert zum Thema “Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen”.
Website www.und-online.ch

4. Ich informiere mich über die Weiterbildungs- und Berufsangebote

Sie stellen sich die Frage, ob Sie in Ihrem angestammten Berufsfeld bleiben und eine Weiterbildung planen oder ob Sie einen Berufswechsel vornehmen wollen.
Informieren Sie sich sorgfältig, ehe Sie unmöglich scheinende Lösungen verwerfen. Vergleichen Sie verschiedene Ausbildungswege und Laufbahnmöglichkeiten. Es gibt meist mehrere Wege, die Sie zu einem Berufsziel führen.
Unter Berufsfunktionen und Weiterbildungsberufe finden Sie ein umfassendes Informationsangebot.
Unter Berufswahl in der Rubrik Infoveranstaltungen finden Sie einen Veranstaltungskalender mit Berufs- und Ausbildungsbesichtigungen auch für Erwachsene.

Hier finden Sie eine Checkliste, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einen Berufswechsel vornehmen wollen.
Checkliste Berufswechsel [PDF]
15 KB

5. Ich realisiere eine Weiterbildung oder einen Berufswechsel

In eine länger dauernde Weiterbildung einzusteigen oder den Beruf zu wechseln braucht Vorbereitungszeit. Sie müssen verschiedene Bildungsgänge überprüfen, das Anmeldeprozedere durchlaufen oder Bewerbungen platzieren. Die Realisierungsphase nimmt oft mehrere Monate in Anspruch.
Wenn es um die Realisierung einer Weiterbildung geht, beachten Sie die folgenden Punkte:
Weiterbildung kostet. Nicht nur Schulgeld, sondern auch Lohnausfall müssen Sie mit einberechnen. Budgetieren Sie diese Kosten bereits frühzeitig, um auch Reserven anlegen zu können.
Weiterbildung braucht Zeit. Ob Sie sich für eine Vollzeitausbildung oder einen berufsbegleitenden Studiengang entscheiden, beides wird auf Ihre Arbeitsleistung und Ihre Verfügbarkeit Einfluss haben. Müssen Sie längerfristig Ihr Arbeitspensum reduzieren? Ist eine Kündigung der Arbeitsstelle nötig? Beziehen Sie dies bei der Planung mit ein.
Beachten Sie auch, dass Sie bei gewissen Weiterbildungen ein Aufnahmeverfahren durchlaufen müssen, welches ebenfalls Zeit beansprucht.
Es gibt Weiterbildungsinstitutionen, die lange Anmeldefristen und Wartelisten von Interessentinnen und Interessenten haben. Klären Sie ab, wie die Situation bei Ihren geplanten Ausbildungsgängen aussieht.

Database Wie plane ich meine Laufbahn?

Wer kann mich unterstützen?

Berufs- und Laufbahnberatung

Die Berufsberatung zeigt Ihnen Wege auf, wie Sie Ihre Ziele, Interessen und Kompetenzen erkennen können und unterstützt Sie bei der Realisierung Ihrer Laufbahnideen.
Das Berufsinformationszentrum (BIZ) ist ein kostenloses Angebot der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen. Sie finden dort eine Vielzahl von Informationen über Aus- und Weiterbildungen.
Die Angebote und Adressen finden Sie unter Beratung.

Information zu Weiterbildungen online

Umfangreiche Informationen zu Kursen und Lehrgängen bieten verschiedene Online-Datenbanken an. Das grösste Angebot bietet die Datenbank aller Weiterbildungsangeboten auf diesem Portal.
Mehr dazu finden Sie unter Weiterbildungsangebote (WAB).

Falls es um eine Weiterbildung nach Studienabschluss geht, steht Ihnen ein umfangreiches Angebot unter Weiterbildung nach Studienabschluss zur Verfügung.
Geht es um ein Fachhochschulstudium oder um ein Studium an einer Universität, erkundigen Sie sich unter Studium.

Neben diesen Online-Datenbanken finden Sie auch bei folgenden Institutionen Weiterbildungsangebote:

Schulen und Hochschulen
Professionelle Weiterbildungsanbieter
Grosse Firmen
Berufsverbände
Gewerbeverbände
Gewerkschaften

Unterstützung bei Erwerbslosigkeit

Die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) beraten Erwerbslose in allen Fragen der Weiterbildung und des Wiedereinstiegs in den Beruf.
Sie führen eine Datenbank offener Stellen und kennen den lokalen Arbeitsmarkt. Die RAV sind kantonal und regional organisiert.
Mehr dazu unter Erwerbslos.
Eine Übersicht zu den Angeboten der RAV finden Sie auf der Website www.treffpunkt-arbeit.ch

(Quelle: www.berufsberatung.ch)

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Stellenangebot in der Schweiz steigt 2010

31. Mai 2010

Das Stellenangebot in der Schweiz hat im ersten Quartal 2010 deutlich zugelegt. Von dem Mehrangebot an Stellen profitierten alle Grossregionen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass.

Die Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung mehren sich: Die Unternehmen in der Schweiz haben im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Stellen angeboten als im letzten Quartal 2009. Dies zeigen die aktuellen Quartalswerte des Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI), die von der Universität Zürich erhobene wissenschaftliche Messgrösse für den Schweizer Gesamtstellenmarkt in der Presse und im Internet. Die Zunahme des Stellenangebots ist regional breit abgestützt, wobei die Westschweiz am stärksten von der positiven Entwicklung profitiert.

Die Schweizer Unternehmen haben ihre Aktivität auf dem Stellenmarkt weiter verstärkt: Die bereits Ende 2009 eingetretene Trendwende bestätigte sich im ersten Quartal 2010 deutlich.
Das Gesamtstellenangebot stieg in den ersten drei Monaten des Jahres um 15%. Dieser Zuwachs ist sehr viel grösser als aufgrund saisonaler Effekte zu erwarten wäre, und zeigt sich – in unterschiedlichem Ausmass – in allen Regionen.

Presse holt Inserate zurück
Die Trendwende zeigt sich in allen Ausschreibungskanälen. Für einmal ist es aber die Presse, die den bedeutendsten Zugewinn an Stellenangeboten verzeichnete. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich die Zahl der Stelleninserate in der Presse um fast einen Drittel, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Die Jobportale konnten ebenfalls ein Plus von 20% verzeichnen, während die Stellenausschreibungen auf den Unternehmenswebseiten lediglich um 8% zulegten. Eine besonders starke Zunahme findet sich somit bei den kostenpflichtigen Ausschreibungen über Presse und Jobportale, was auf eine teils wieder schwieriger werdende Personalsuche hinweist. Im Falle der Presse dürften auch saisonale Effekte zur positiven Entwicklung beigetragen haben, die sich vor allem auf Branchen auswirkten, in denen Stellen traditionell via Presse ausgeschrieben werden (Landwirtschaft, Ausbaugewerbe und Gastgewerbe).

Grafik: Gesamtindex und Teilindices

Aufschwung in der lateinischen Schweiz
In der Romandie und im Tessin war das Stellenangebot bereits im vierten Quartal des letzten Jahres um 10% gewachsen. Im ersten Quartal 2010 zeigt der sprachregionale Index für die lateinische Schweiz (Romandie und Tessin) nun sogar einen Anstieg von 20%. Im Gegensatz zum Vorquartal nahm seit Jahresbeginn das Stellenvolumen aber auch in der Deutschschweiz zu, und zwar um 14%. Die Deutschschweiz liegt damit aktuell nur noch wenig unter dem Wert des ersten Quartals 2009 (–4%), während der Index für die lateinische Schweiz sogar spürbar über dem Wert des Vorjahres liegt (+7%).

Grafik: Sprachregionale Indices

Regional breit abgestützt
Innerhalb der Sprachregionen ist die Erholung wesentlich breiter abgestützt als im letzten Quartal, als die einzelnen Grossregionen noch ein sehr gemischtes Bild präsentierten. Der Vergleich der grossregionalen Indices im ersten Quartal 2010 zeigt, dass der Espace Mittelland (+28%) und die Genferseeregion (+26%) am stärksten von der positiven Stellenmarktentwicklung profitierten.
Im Espace Mittelland (Freiburg, Neuenburg, Jura, Bern) dürften verschiedene Branchen wie etwa Uhren und Investitionsgüter zur Erholung beigetragen haben. Ausserdem könnten saisonale Effekte in Tourismus und Bauwirtschaft unterstützend gewirkt haben.

Auch in den Regionen Zentralschweiz (+16%) und Zürich (+14%) war ein substanzielles Wachstum des Stellenmarkts zu beobachten, während die Entwicklung in der Nordwestschweiz (+5%) und der Ostschweiz (+3%) zaghafter ausfiel.

In der längerfristigen Betrachtung hinkt insbesondere die Ostschweiz mit ihrem vergleichsweise grossen Anteil an traditionellen Industrieunternehmen der allgemeinen Entwicklung hinterher. Ganz anders die bereits erwähnte Genferseeregion: Dort ist die Stellenmarktentwicklung seit dem Frühjahr 2008 nicht nur weniger stark zurückgegangen, sondern sie hat sich auch schneller wieder erholt und liegt heute bereits über dem Vorjahreswert. Das schon seit längerem bestehende West-Ost-Gefälle in der Stellenmarktentwicklung hat sich also im jüngsten Quartal weiter verstärkt.

Quelle: Stellenmarktmonitor

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Erhebung zeigt: Schon ein Viertel aller Unternehmen zieht Online-Bewerbungen vor.

10. Mai 2010

Das Internet gewinnt als Recruiting-Instrument weiter an Einfluss. Vor allem die Personaler aus dem Hightech-Sektor setzen auf die Potenziale elektronischer Verfahren. Offene Stellen werden bei fast allen befragten Unternehmen im Internet ausgeschrieben.

20100427 studie online bewerbung elektronisch internet Erhebung zeigt: Schon ein Viertel aller Unternehmen zieht Online Bewerbungen vor.

Elektronische Kontaktaufnahme

Die Ergebnisse der Erhebung des Bitkom sprechen eine klare Sprache: 27% der Firmen bevorzugen die Kontaktaufnahme per E-Mail oder Web-Formular, nur noch 61% bestehen auf eine schriftliche Bewerbungsmappe und 12% der Befragten haben keine Präferenz. Die Online-Verfahren beschleunigen und vereinfachen den Prozess für beide Parteien und haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt vor allem Informations- und Telekommunikationsdienstleistern durchgesetzt. Hier sind es sogar 38% der Firmen, die eine elektronische Bewerbung bevorzugen – 30% der Befragten bevorzugen die E-Mail. Die Online-Bewerbungsformulare liegen mit 8% deutlich hinter dem Beliebtheitsgrad der elektronischen Post.

Internet-Kompetenz als Voraussetzung

Neben den rationalen Kostenvorteilen können sie aber auch als ein Indikator dafür verwendet werden, wie vertraut ein Interessent mit neuen Medien ist. Diese Versiertheit scheint aber bereits Grundvoraussetzung zu sein, da rund 95% aller offenen Stellen parallel zu den Printmedien auch im Netz auf Job-Börsen, Firmen-Websites oder anderen Communitys ausgeschrieben werden.

Ähnliche Zahlen in der Schweiz

Die Lage in der Schweiz gestaltet sich gemäss einer Untersuchung von Monster noch deutlich dramatischer als diejenige in Deutschland. Hierzulande werden 6 von 10 Stellen über Internetkanäle besetzt – die durch Printmedien vermittelten Stellen betragen nur noch knappe 20%.  82.1% aller Vakanzen wurden auf der firmeneigenen Website ausgeschrieben, 67.6% wurden in Internet-Stellen-Plattformen veröffentlicht.

Quelle: Prospective

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Erfolgreiches Selbstmarketing

19. April 2010

Das Selbstmarketing

Beim Selbstmarketing geht es – analog zum Produktemarketing – darum, das eigene Profil darzustellen. Dazu bedarf es einer persönlichen Strategie. Dabei geht es auch darum, im Alltag jede sich bietende Gelegenheit für Kontakte mit Schlüsselpersonen zu nutzen. Mit Anbiederung hat dies nichts zu tun, wohl aber mit dem Auf- und Ausbau eines persönlichen Netzwerkes im Hinblick auf mittel- und langfristige Karriereziele.

Aktive Beziehungspflege

Aktive Beziehungspflege – als wichtiger Bestandteil einer Strategie zur Darstellung der eigenen Kernkompetenzen – lässt sich nicht im Schnellzugstempo bewerkstelligen. Der Aufbau eines soliden Netzwerkes ist anspruchsvoll und erfordert Beharrlichkeit und Zeit. Auch ist das Networking kein Selbstläufer, sondern bedarf der regelmässigen Aktualisierung.

«Verborgene» Fähigkeiten

Was kann ich? Wo liegen meine Stärken? Gibt es auch Schwächen in meinem Curriculum? Welche Kompetenzen prädestinieren und qualifizieren mich besonders für die angestrebte Position?

Und noch etwas: Wussten Sie, dass nicht wenige der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen, die Sie erworben haben und in Ihrem Berufsleben zunehmend benötigen, nicht von einer formalen (schulischen) Ausbildung stammen und auch nicht durch Zeugnisse, Diplome oder andere Dokumente belegt sind? Dabei handelt es sich grösstenteils um die so genannten «soft skills» und/oder soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Empathie, Fähigkeit zur Lösung von Konflikten u.a. In Fachkreisen redet man gar von bis zu drei Vierteln dieser besonderen Fähigkeiten, die weder zu den fachlichen noch zu den methodischen Kompetenzen zählen.

Kompetenzen sichtbar machen

Es kann für Ihre Laufbahngestaltung matchentscheidend sein, dass Sie Ihre besonderen Stärken festhalten und in einem Bewerbungsprozess sichtbar machen und von Zeit zu Zeit bilanzieren.

Es liegt an Ihnen, die «verborgenen», also nicht durch Diplome belegten Kompetenzen aufzuzeigen, sei es durch eigene Vortragstätigkeit, durch Mitwirkung in Institutionen, durch Übernahme von Vorstandsämtern in politischen und kulturellen Organisationen – alles hervorragende Möglichkeiten, um aktive und beidseits gewinnbringende Beziehungspflege zu festigen und auszubauen. Denn Networking ist kein Selbstläufer!

Autor: Alex Müller

Quelle: weka-personal

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Online-Bewerbung – Ihre virtuelle Visitenkarte

29. März 2010

Sich per E-Mail zu bewerben, ist zeitgemäss: Es geht schnell und ist kostengünstiger als die konventionelle Bewerbungsmappe. Doch auch eine Online-Bewerbung will sorgfältig und seriös vorbereitet sein.

Allerdings ist man mit einer schlechten Online-Bewerbung genauso schnell wieder aus dem Rennen geklickt. Eine Online-Bewerbung per E-Mail soll genauso seriös in die Hand genommen werden wie ein traditionelles Stellengesuch. Für die Bewerbungsunterlagen gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für eine konventionelle Bewerbung. Für die Zustellung der Unterlagen gilt es jedoch einige Besonderheiten zu beachten.

  • Prüfen Sie im Stelleninserat, ob eine Online-Bewerbung überhaupt erwünscht ist. Fragen Sie im Zweifelsfalle bei der Personalabteilung nach. Einige Unternehmen akzeptieren lediglich Online-Bewerbungen über ein spezielles Bewerbungs-Tool auf der Homepage.
  • Schicken Sie eine Online-Bewerbung per E-Mail nur, wenn die persönliche E-Mail-Adresse einer bestimmten Person angegeben ist. Senden Sie keine Bewerbung an Adressen wie info@firma.ch.
  • Verwenden Sie Ihre persönliche E-Mail-Adresse, um die Online-Bewerbung loszuschicken, keine Firmen-Mailadresse. Persönliche E-Mail-Adressen lassen sich problemlos und kostenlos bei zahlreichen Internetprovidern einrichten.
  • Gestalten Sie die Betreffzeile so, dass sofort ersichtlich wird, worum es geht. Beispielsweise: Ihr Inserat im «Zeitungsname» vom 14. März 2009 «Stellenname».
  • Senden Sie bei Erstkontakt Ihre E-Mail als Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf. Versenden Sie nicht schon bei der ersten Kontaktaufnahme Attachments. Diese gelten als potenzielle Virenträger und können häufig mangels Programm oder Fachkenntnissen nicht geöffnet werden.
  • Bieten Sie dem Empfänger aber das Nachreichen der Bewerbungsunterlagen an. Formulieren Sie das Bewerbungsschreiben individuell für die betreffende Stelle. Es muss klar werden, warum es genau diese Stelle in diesem Unternehmen sein soll, was sie qualifiziert und warum es sich lohnt, mehr über Sie zu erfahren. Standardisierte Massenbewerbungen hinterlassen keinen guten Eindruck.
  • Verfassen Sie einen gut strukturierten, sehr aussagekräftigen, aber kurzen Text. Für die Bewerbungs-E-Mail gelten die gleichen Regeln wie für das konventionelle Bewerbungsschreiben: Vermeiden Sie eine legere Ansprache, fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik.
  • Schreiben Sie Ihre E-Mail mit reinem Fliesstext. Meiden Sie HTML-Formatierungen und elektronisches Briefpapier.
  • Wenn Sie über eine eigene Homepage verfügen, ist es vorteilhaft, Lebenslauf, Zeugnisse und andere Bewerbungsdateien zum Downloaden anzubieten. Vergessen Sie User- und Passwortangabe nicht.
  • Geben Sie am Ende der E-Mail-Bewerbung Ihren Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und falls vorhanden Domainname Ihrer eigenen Bewerbungswebsite an.
  • Richten Sie in Ihrem E-Mail-Programm die Funktion Leserempfangbestätigung ein, bevor Sie die E-Mail abschicken. Falls Sie trotzdem nach einer Woche immer noch kein Feedback von der angemailten Person erhalten haben, fragen Sie telefonisch nach, ob die E-Mail angekommen ist.

Quelle: www.zukunftschancen.ch

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